Was ist GEBOL?

GEBOL – get european business online geht zu Ende. Am 1.10.2013 ist das Projekt offiziell beendet. Opensaar als deutscher Projektteilnehmer (WP6) möchte sich an dieser Stelle bei allen Partnerländern, bei allen Akteuren und insbesondere bei Katerina Nevralova von euroface herzlich für die tolle Zusammenarbeit bedanken. Die zwei Jahre, die wir gemeinsam Europa ein Stück näher gebracht haben, waren mit viel Arbeit versehen, aber haben auch Spaß gemacht. Wir hoffen, dass sich das Team – oder zumindest einzelne Länder – auch in der neuen Projektphase des Programms „Lebenslanges Lernen – LdV“ (2014-2017) wieder sehen. In diesem Sinne: bis zum nächsten Mal.

 

 

Was bedeutet GEBOL?

GEBOL ist die Abkürzung für Getting European Business OnLine. Das Grundkonzept wurde aus der Google-Initiative The Getting British Business On-line übernommen und an die Anforderungen der ITQ (national vocational qualification) des britischen Sector Skills Council an das European Qualification Framework (EQF) angepasst.

Projektziele:

  • Erhöhung der Anzahl von Unternehmen in allen Partnerländern, die in der Lage sind, eine eigene professsionelle Website aufzubauen und zu unterhalten
  • Verbesserung der Beziehungen von SchülerInnen zu Unternehmen
  • Aufbau von Qualifikationen, die an ECVET angelehnt sind, um diesen Prozess nachhaltig unterstützen

[update januar 2013] Die Projekt laufen an. Bis jetzt sind 6 Projekte in der Pipeline. 4 Projekte werden mit einer Schule in Tschechien (Primmat) zusammen durchgeführt. Dies ist ein Novum und stellt eine Bereicherung des Projektes dar. Die Schüler/Studenten aus CZ werden in englischer Sprache mit den deutschen Partnern kommunizieren.

[update: 20.09.2012]
Gebol sucht Partnerfirmen: wir sind aktuell dabei, weitere Unternehmen oder Institutionen zu finden, die sich an dem Gebol-Projekt beteiligen wollen. Die Schüler erbringen hierbei die Leistungen kostenlos! Interessierte Unternehmen müssen nur einen Projektleiter zur Verfügung stellen, der inhaltlich das Projekt koordiniert. Dies ist in der Regel nur mit einem geringen zeitlichen Aufwand verbunden. Bitte wenden Sie sich einfach per mail an: opensaar@googlemail.com

Hintergrund-Information:

GEBOL ist der Name für ein EU-Bildungsprojekt, das Partner aus sieben europäischen Ländern (UK, Niederlande, Spanien, Deutschland, Tschechische Republik, Rumänien, Bulgarien) in einem länderübergreifenden Projekt zusammen bringt. Im Rahmen des Projektes werden Schulen sowei Klein- und Mittelunternehmen (KMU) zusammen arbeiten um Internetbasierte Geschäftsanwendungen zu realisieren. Das Konzept basiert ursprünglich auf der Google-Initiative „Get Business Online“, wurde aber durch die Integration eines nachhaltigen Bildungskonzeptes erheblich erweitert und verfeinert. Der pädagogische Ansatz greift auf das ITQ Schemata (IT Qualifizierungen im berufsbildenden Bereich) „e-Skills“ zurück und ist angelehnt an den Europäischen Qualifikationsrahmen EQF.

Getting European Business On-Line (GEBOL) hat zwei Hauptziele: primär soll erreicht werden, dass KMU’s in den Partnerländern in die Lage versetzt werden, ihre eigenen Internet-Geschäftsanwendungen zu realisieren und zu managen. Zweitens geht es darum, auf dem ECVET (europäische berufliche Weiterbildung) – System basierende Qualifikationen und Kompetenzen durch die Arbeit mit den Geschäftsanwendungen zu fördern. Es gibt mehrere Aspekte des Transfers von Innovationen, die beiden wichtigsten sind jedoch Google Getting Business Online (UK) und ITQ, der nationale Qualifikationsrahmen des englischen „Sector Skills Council – e-skills“ der sich auf den EQF bezieht und den englischen QCF (UK Qualifikationsrahmen) mit einbezieht.

Untersuchungen von Google haben ergeben, dass eine signifikante Anzahl von KMU (ca. 1. Mio Unternehmen) noch nicht im Internet aktiv sind. Dies gilt übrigens für ganz Europa wie Untersuchungen der Partnerländer im Projekt ergeben haben. Dafür gibt es viele Gründen – ein wichtiger Grund ist das Fehlen von praxisbezogenen Trainings der zuständigen Mitarbeiter in den Unternehmen. GEBOL ist ein Pilotprojekt das lokale Unternehmen identifiziert und mit dem Weiterbildungssektor zusammen bringt, der die Leute entsprechend schult. Die Schüler werden jeweils im Partnerland betreut und angeleitet wobei das nachhaltige Bildungskonzept auch die Ausbildung von Lehrern zum Assessor beinhaltet.

Im Ergebnis wird die Lernerfahrung qualitativ höherwertiger sein, da sie auf reale praktische Probleme abgestellt ist. Ergebnis ist auch der Transfer von ECVET-Kompetenzen von den Lernenden zu den Mitarbeitern und Verantwortlichnen in den Unternehmen. Im Rahmen des Projektes werden Trainer als Assessoren ausgebildet die ihrerseits Assessoren ausbilden dürfen um die Idee auf nationaler Ebenen zu multiplizieren. Die Motivation ist im Weiterbildungssektor darin begründet, dass sie qualifizierte Lernerfahrungen für Schüler im berufsbildenden und post-berufsbildenden Bereich suchen und kostenbewussten KMU die Möglichkeit der Wettbewerbsverbesserung durch den Einsatz von Webtechnologien bieten.

Das Partnerkonsortium setzt sich ausgeglichen aus erfahrenen EU-Projektträgern zusammen, die selbst als Unternehmen mit innovativen Bildungstechnologien umgehen können. Die Projektpartner verfügen über Mitarbeiter mit Hochschulbildung und sind sehr gut mit den Weiterbildungsorganisationen vernetzt so dass auch ein Mehrwert durch Weitergabe gewährleistet ist.

Das GEBOL-Projekt adressiert alle drei Ziele des Leonardo-Programms, alle operationalen Ziele mit Ausnahme des Bereiches des Sprachenlernens sowie alle europäischen wie nationalen Prioritäten.
Beschreibung:

GEBOL wird realisiert in einzelen Projektphasen mit Projektaufgaben (Work packages) und den entsprechenden Verantwortlichkeiten (je nach Kompetenz des Partners):
1.       Training und Unterstützung für Assessoren und Trainern von Assessoren mit dem Ziel, Konsistenz in der Bewertung (Assessment) zu garantieren.   Die Assessoren sin Lehrer in der beruflichen Weiterbildung und in der Nutzung des EQF geübt. Unterstützt wird das Training durch ein Assessor-Handbuch, das in die jeweilige Sprache des Partnerlandes übersetzt wird.
2.       Ziel ist es ebenfalls, dass die KMU nachhaltig die Internet basierte Anwendung weiterführen auch wenn keine Unterstützung durch die Projektpartner und Schulen mehr da ist. Einzelne werden sicher auch akkreditierte Qualifikationen für ihre Mitarbeiter erhalten.
3.       Übersetzung und Lokalisierung des wichtigsten Materials: es ist zu betonen, dass das Schulungsmaterial nicht nur übersetzt sondern an die jeweiligen kulturellen Gegebenheiten angepasst wird um die lokalen Besonderheiten zu respektieren.
4.       Zertifizierung: Anwender könnenim Rahmen des Projektes Zertifikate erhalten, die die erworbenen Kompetenzen zum Management einer Website des KMU belegen.
5.       Verbreitung und Erhöhung des Mehrwertes: dieses Aktivitäten dienen dazu, die interessierte Öffentlichkeit zu informieren.

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